Premiere für Abarth Punto Evo und Abarth 500C

Autor: Stefan Kroppen

Zwei neue Modelle mit dem Slogan „More power to your senses“. Dreitürige Kompaktlimousine mit 163 PS, Cabriolet mit 140 PS. Mit zwei neuen Modellen läutet die Marke Abarth den Sommer ein.

Der Abarth Punto Evo (Basispreis 19.500 Euro) tritt die Nachfolge des erfolgreichen Abarth Grande Punto im Segment der kompakten Sportlimousinen an. Ein völlig neues Konzept verkörpert der Abarth 500C (Basispreis 21.000 Euro), ein sportliches Cabriolet der Marke mit dem Skorpion im Wappen. Die auf Eleganz und Dynamik ausgerichtete Serienausstattung des Abarth 500C verrät die strategische Ausrichtung – er spricht auch weibliche Kunden an, die neben dem Design die Fahrleistungen eines Sportwagens zu schätzen wissen.

Die beiden neuen Fahrzeugmodelle zeugen vom Selbstbewusstsein, mit der die Marke Abarth in die Zukunft blickt. Mit nahezu 22.000 verkauften Fahrzeugen seit 2008, darunter im vergangenen Jahr 8.400 Abarth 500 und 2.700 Abarth Grande Punto sowie über 3.300 Tuning-Kits, steigerte die Marke den wirtschaftlichen Erfolg abermals. Verantwortlich dafür war auch der weitere Ausbau des Händlernetzes, das inzwischen neben 141 Schauräumen – darunter neue Zentren in Paris und Amsterdam –, 140 offiziellen Tuningpartnern und 300 Servicestützpunkten in Europa auch Vertretungen in Rumänien und Israel umfasst. Dazu kommen sechs Abarth Racing Partner in Italien, die sich ausschließlich dem Vertrieb und Kundendienst von Rennsportfahrzeugen widmen.

Zwei Modelle, eine Seele: Ein Fahrerlebnis für alle Sinne
Abarth Punto Evo und Abarth 500C werden mit einer Kampagne unter dem Slogan „More power to your senses“ (Mehr Leistung für alle Sinne) beworben, die Abarth gemeinsam mit dem Designstudio 515 Creative entwickelt hat. Ein Motto, das bestens zu den Werteinhalten der Marke passt. Versichern doch alle Abarth Modelle ein einzigartiges Fahrerlebnis mit stärksten Emotionen jenseits des alltäglichen Einsatzes als Beförderungsmittel. Jeder Abarth ist bis ins kleinste Detail immer auf einen einzigen Zweck ausgelegt: maximale Fahrleistungen.

In der aktuellen Modellpalette stellt der neue Abarth Punto Evo die höchste Form der Fahrdynamik dar. Als erstes Fahrzeug der Marke wird er von einem Motor mit MultiAir-Technologie angetrieben, die Höchstleistung beträgt 120 kW (163 PS). Der neue Abarth 500C verbindet auf ideale Weise ein sportliches Fahrgefühl mit den Emotionen eines Cabriolets. Seine Besonderheit sind neben der Bicolore-Lackierung, dem einzigartigen Rollverdeck und dem satten Sound des 103 kW (140 PS) starken Turbo-Triebwerks die Schaltwippen am Lenkrad, mit deren Hilfe Gänge beinahe wie in einem Formel-1-Boliden gewechselt werden können.

Abarth Punto Evo und Abarth 500C sind zwei unterschiedliche Modelle mit einer gemeinsamen sportlichen Seele. Im Zeichen des Skorpions wecken sie Begeisterung für Herausforderung, Geschwindigkeit und italienischen Stil. 

Abarth Punto Evo: Die Evolution eines Kompaktsportlers  
Neues Topmodell der Marke ist der Abarth Punto Evo. Der dreitürige Kompaktsportwagen wird von einem Vierzylinder-Turbobenziner angetrieben, der über die innovative MultiAir-Technologie verfügt. Diese ersetzt die herkömmliche Nockenwelle durch ein elektrohydraulisches System. MultiAir ermöglicht so die vollkommen variable Steuerung der Ventile auf der Einlassseite. Die Folge ist eine im Vergleich zu einem konventionellen Triebwerk deutliche Steigerung von Leistung und Drehmoment bei gleichzeitiger Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen.

Der mit einem größeren Garrett-Turbolader ausgestattete 1.4-Liter-Motor des Abarth Punto Evo produziert 120 kW (163 PS), das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm. Diese Leistung ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 213 km/h, von null auf 100 km/h beschleunigt das neue Mitglied der Skorpion-Familie in 7,9 Sekunden. Das Ansprechverhalten des Turbomotors sowie der elektrischen Dualdrive-Servolenkung kann mittels des Sport-Boost-Schalters verändert werden. Zur Verfügung stehen die Betriebsarten Normal und Sport.

Wechselt der Fahrer mit Hilfe des vor dem Schalthebel positionierten Kippschalters in den Modus Sport, wirkt das gesamte Fahrzeug spürbar reaktionsfreudiger. Der Motor setzt Befehle des Gaspedals noch spontaner um, die Dualdrive-Servolenkung wird direkter. Außerdem wird das serienmäßige elektronische Sperrdifferenzial TTC (Torque Transfer Control) aktiviert, das bei vollem Leistungseinsatz beispielsweise in engen Kurven die Traktion verbessert und durchdrehende Räder verhindert. Den optimalen Schaltzeitpunkt gibt der Eco Gear Shift Indicator (EGSI) an. Durch ein Leuchtsymbol wird dem Fahrer der unter Verbrauchsgesichtspunkten optimale Zeitpunkt zum Hochschalten mitgeteilt. 

Das Hochleistungstriebwerk des neuen Abarth Punto Evo ist serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik ausgestattet, die den Motor bei einem Halt – z. B. an einer roten Ampel – automatisch abschaltet. Sobald die Kupplung betätigt wird, startet die Automatik das Triebwerk verzögerungsfrei. Auf diese Weise werden die Schadstoffemissionen im Stadtverkehr um bis zu 10 Prozent und im offiziellen Verbrauchsmesszyklus um rund 3,5 Prozent reduziert. Die Start&Stopp-Automatik kann vom Fahrer deaktiviert werden.

Der neue Abarth Punto Evo erfüllt die Emissionsnorm Euro 5. Die Verbrauchswerte betragen 8,0 Liter/100 Kilometer (innerorts), 5,0 l/100 km (außerorts) bzw. 6,1 l/100 km (kombiniert). Der CO2-Ausstoß liegt bei 142 Gramm/Kilometer.

Evolution der aktiven und passiven Sicherheit
Der Philosophie von Abarth entspricht die Kombination sportlicher Fahrleistungen mit ausgezeichneter Sicherheit. Neben der Torque Transfer Control (TTC) gehören deshalb das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP und das Antiblockiersystem (ABS) für die Bremsen zur Sicherheitsausstattung des neuen Abarth Punto Evo.

Für optimale Sicherheit der Insassen sorgen außerdem sieben Airbags, darunter ein Knie-Airbag für den Fahrer. Die besonders leistungsfähige Bremsanlage und das Sportfahrwerk sind den überlegenen Fahrleistungen des neuen Abarth Punto Evo angepasst. An der Vorderachse, die nach dem McPherson-Prinzip aufgebaut ist, kommen innenbelüftete Scheiben, um 20 Prozent straffere Federn und ein vergrößerter Torsionsstabilisator und 4-Kolben-Bremssättel des Rennsportspezialisten Brembo zum Einsatz. Die Hinterachse ist eine Verbundlenker-Konstruktion.

Vom Rennsport inspirierte Aerodynamik
Die Karosserie des neuen Abarth Punto Evo präsentiert sich aerodynamisch optimiert. An der Front sorgt der vergrößerte, tief herunter gezogene Spoilerstoßfänger mit einem großen Lufteinlass in der Mitte und zwei weit außen platzierte Einlässe für eine optimale Luftführung. Der markante Seitenstreifen des optionalen Design-Kit Estetico ist nun bis in die Frontstoßstange hineingezogen. Tief herunter gezogene Seitenschweller und der vergrößerte Dachspoiler, beides in Wagenfarbe lackiert, unterstreichen die aggressive Optik. Den unteren Abschluss des Hecks bildet eine als Diffusor ausgebildete Schürze, in der ähnlich wie bei einem Formel-Fahrzeug Nebelschlussleuchte und die Leuchte des Rückwärtsgangs zentral platziert sind. Die doppelten, im Durchmesser vergrößerten Endrohre der Abgasanlage verweisen auf die überlegene Leistung des Abarth Punto Evo. Die Rückleuchten sind in LED-Optik ausgeführt.

Ein besonders auffälliges Merkmal des neuen Abarth Punto Evo sind die neu gestalteten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Ihre fünf Speichen erinnern an einen Skorpion, das traditionelle Wappentier der Marke. Das markante Logo ziert außerdem die zentralen Felgenkappen. Niederquerschnittsreifen im Format 215/45 sorgen für optimale Bodenhaftung.

Auch die Innenausstattung wurde komplett überarbeitet. Das Design der verwendeten Materialien erinnert an den Asphaltbelag von Rennstrecken. Auch die spezifischen Instrumente des Herstellers Jaeger bilden eine Reminiszenz an die große Motorsporttradition der Marke Abarth. Sie weisen größere Zifferblätter auf. In  Kombination mit den Ledersitzen ist die Umrahmung des Armaturenbretts mit Leder überzogen, rot und gelb abgesetzte Nähte sorgen für optische Akzente. Eine dezente Ambientebeleuchtung verstärkt die optische Wirkung. Serienmäßig ist der neue Abarth Punto Evo mit einer Klimaanlage und einem CD-Radio ausgestattet, das auch MP3- und WMA-Dateien abspielen kann.

Die Sportsitze für Fahrer und Beifahrer, die mit einem sehr widerstandsfähigen Sportex-Stoff bezogen sind, bringen ebenfalls Motorsportatmosphäre in den Innenraum. Alternativ stehen Ledersitze (Seitenwangen und Kopfbereich mit Leder, Sitzfläche mit Sportex-Stoff bezogen) zur Wahl. Noch stärker ausgeprägten Seitenhalt bieten die als Option erhältlichen Halbschalensitze Abarth Corse der rennsporterfahrenen Marke Sabelt.

Abarth 500C: Die sportliche Variante einer Stil-Ikone
Mit dem Abarth 500C erweitert die Marke mit dem Skorpion im Wappen ihr Angebot um eine dritte attraktive Baureihe. Bei dem neuen Cabriolet steht besonders das exklusive Design im Mittelpunkt. Markantes Erkennungszeichen des neuen Abarth 500C ist die zweifarbige Lackierung der Karosserie. Angeboten werden eine betont sportliche Kombination aus Schwarz (Nero Scorpione) und Weiß (Bianco Gara) sowie eine elegantere Variante mit zwei Grautönen (Grigio Pista und Grigio Campovolo). Beide Farben werden durch einen umlaufenden, weißen oder schwarzen Zierstreifen getrennt, der die beiden Charaktere des Abarth 500C vereint – unten der Hochleistungssportwagen, oben das elegante Cabriolet. Neben der optionalen Bicolore-Lackierung stehen auch drei einfarbige Lacke zur Verfügung, darunter ein neues, besonders elegant wirkendes Anthrazitmetallic (Grigio Record). Perfekt auf alle Lackvarianten abgestimmt sind die Farben des Verdecks – Schwarz oder Titan – und zwei Fünfspeichen-Leichtmetallräder mit Diamant-Oberflächenfinish wahlweise in Silber oder Weiß.

Die perfekte Kombination aus Eleganz und Lifestyle setzt sich im Innenraum fort. Als Alternative zu den serienmäßigen, schwarzen Stoffbezügen können die Sitze mit drei unterschiedlichen Ledervarianten bezogen werden. 

Das elektrisch betätigte und innerhalb von 16 Sekunden öffnende Rollverdeck macht den neuen Abarth 500C zu einem Sportwagen für jede Jahreszeit. Mit geschlossenem Dach ermöglicht das Cabriolet Fahrleistungen auf dem Niveau der entsprechend motorisierten Limousine. Bei geöffnetem Verdeck können die Insassen die Umgebung und den Motorsound auf einzigartige Weise genießen. Ein spezifischer Spoiler, in den die dritte Bremsleuchte integriert ist, verbessert die Aerodynamik und den akustischen Komfort an Bord besonders bei geöffnetem Verdeck. Auf diese Weise lässt sich unverfälschtes Cabriolet-Feeling – und der satte Sound des 1.4-Liter-Turbomotors – bei betont sportlichem Tempo noch intensiver erleben.

140 PS und Sportgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad
Angetrieben wird der neue Abarth 500C von einem 1.4-Liter-Turbobenziner, der 103 kW (140 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 206 Nm zur Verfügung stellt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h und einem Wert von 8,1 Sekunden für die Beschleunigung von null auf 100 km/h erreicht das Cabriolet von Abarth Fahrleistungen auf dem Niveau eines Sportwagens. Dieses dynamische Potenzial ist unter anderem der Sport-Boost-Funktion zu verdanken, die das Ansprechverhalten des T-JET-Motors noch reaktionsfreudiger gestaltet. Das Triebwerk ist nach Euro 5 eingestuft. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 6,1 Liter.

Für die sichere Übertragung der Motorleistung auf die Straße sorgt das serienmäßige elektronische Sperrdifferenzial TTC (Torque Transfer Control), das ein Durchdrehen der Räder – z. B. beim starken Beschleunigen in Kurven – verhindert. Eine technische Besonderheit ganz im Stile von Abarth ist das innovative Fünfgang-Getriebe Abarth Competizione, das Bestandteil der Serienausstattung des Abarth 500C ist. Diese vom Rennsport inspirierte und von Tuning-Legende Karl Abarth bereits vor rund 60 Jahren als Prinzip beim Fiat Topolino realisierte Halbautomatik ermöglicht Gangwechsel mittels Schaltwippen am Lenkrad. Zusätzlich stellt das innovative Getriebe einen automatisierten Modus zur Verfügung.

Aktiviert der Fahrer den Sport-Boost-Modus, wird neben dem Ansprechverhalten von Motor und Dualdrive-Servolenkung auch die Arbeitsweise des Getriebes deutlich reaktionsfreudiger. In dieser Stellung werden durch die elektrohydraulische Steuerung Gangwechsel besonders schnell durchgeführt, um das sportliche Potenzial des Abarth 500C voll auszunutzen.

Eine weitere Steigerung der Fahrleistungen wird das Performance-Kit esseesse –  als Abkürzung für den traditionellen Begriff „Supersport“ – bieten, das in Zukunft für den Abarth 500C angeboten wird.

Vorbildliche Sicherheit – sieben Airbags serienmäßig
Der Abarth 500C ist serienmäßig mit Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern inklusive Reinigungsanlage, Klimaanlage sowie einem MP3- und WMA-fähigen CD-Radio ausgestattet. Außerdem verfügt das neue Cabriolet serienmäßig über sieben Airbags, darunter auch ein Knie-Airbag für den Fahrer. Zur Serienausstattung gehören ebenfalls das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP, eine Hochleistungsbremsanlage mit Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Antischlupfregelung (ASR) für die Antriebsräder sowie der hydraulische Bremsassistent (HBA), der den Fahrer bei Notbremsungen unterstützt, sowie Rückfahr-Sensoren. Der Hill Holder erleichtert darüber hinaus das Anfahren am Berg.        

Die Vorderachse des neuen Abarth 500C entspricht dem McPherson-System, hinten kommt eine Verbundlenker-Hinterachse zum Einsatz. Die Fahrwerksabstimmung wurde für das neue Mitglied der Skorpion-Familie überarbeitet, sie garantiert maximale Handlichkeit und besten Fahrkomfort. Serienmäßig rollt das Cabriolet von Abarth auf 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, optional stehen 17-Zoll-Räder zur Verfügung.

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