Abarth auf dem internationalen Auto-Salon in Genf

Autor: Stefan Kroppen

Der Abarth 695 Tributo Ferrari steht im Mittelpunkt der Präsentation von Abarth auf dem 81. Internationalen Auto-Salon in Genf (3. bis 13. März 2011). Das in Kooperation der beiden legendären Marken entstandene Sondermodell, mit 132 kW (180 PS) die leistungsstärkste Serienversion des Abarth 500, ist zum ersten Mal in den Karosseriefarben Abu Dhabi Blue und Grigio Titanio zu sehen.

Zweites Highlight auf dem Messestand ist ein Abarth 500C esseesse, dessen 1.4-Liter-T-JET-Triebwerk 117 kW (160 PS) leistet und dennoch mit niedrigem Verbrauch und hoher Umweltfreundlichkeit überzeugt.

Das exklusive Cabrio tritt in der markanten Zweifarblackierung Grigio Campovolo/Grigio Pista auf und ist mit einem Sportauspuff „Record Monza“ aus dem Zubehörprogramm von Abarth ausgestattet. Neu für die Basisvariante Abarth 500C ist ein manuelles Fünfgang-Schaltgetriebe. Es steht ab Sommer 2011 als Alternative zur automatisierten Getriebevariante „Abarth Competizione“ zur Verfügung, bei dem die Gänge mittels Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden. Die Motorleistung des Abarth 500C beträgt in Kombination mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe 99 kW/135 PS.

Ein weiteres Ausstellungsmodell, ein Renner aus der Nachwuchsrennserie Formel ACI CSAI Abarth, steht stellvertretend für das vielseitige Engagement von Abarth im Motorsport. Neben der Formel Abarth und den Markenpokalen mit dem Abarth 500 Assetto Corse, deren europaweit ausgetragene Varianten am 11. September 2011 auch in Hockenheim gastieren, ist Abarth auch auf den Rallyepisten vertreten. Das Werksteam Luca Rossetti/Matteo Chiarcossi holte mit dem Abarth Grande Punto Super 2000 in der vergangenen Saison den Titel des Europameisters.

Diese Liga erst noch erreichen wollen die Nachwuchspiloten, die in der 2011 international ausgetragenen Trofeo Abarth 500 Rallye antreten. (Weitere Informationen zum umfangreichen Motorsport-Engagement von Abarth im Internet unter www.Abarth.it). Die Präsentation auf dem Genfer Auto-Salon zeugt vom Selbstbewusstsein, mit dem die Marke Abarth in die Zukunft blickt. Mit im Jahr 2010 rund 1.800 verkauften Abarth 500C und fast 1.400 Abarth Punto Evo konnte die Marke mit dem Skorpion im Logo den wirtschaftlichen Erfolg abermals festigen. Mehr als 1.000 Kunden haben sich außerdem bisher für den Abarth 695 Tributo Ferrari entschieden.

Seit 2007 hat Abarth mehr als 28.000 Fahrzeuge abgesetzt, außerdem mehr als 6.000 Performance-Kits esseesse. Verantwortlich dafür war auch der weitere Ausbau des Händlernetzes, das in die Länder Israel, Rumänien, Zypern, Libanon, Finnland und Australien ausgeweitet wurde. Abarth 695 Tributo Ferrari – 180 PS und Schalten à la Formel 1 Ferrari und Abarth, deren legendäre Gründer u. a. 1953 gemeinsam den Ferrari 166/250 MM Abarth für das Langstreckenrennen Mille Miglia konzipierten, verkörpern wie kaum andere Passion für Leistung, Wettbewerbsgeist, Sorgfalt in den Details und italienischen Stil. Das Ergebnis einer neuerlichen Zusammenarbeit dieser zwei berühmten Marken ist der Abarth 695 Tributo Ferrari. Promineste Besitzer dieses spektakulären Sondermodells sind die Ferrari-Formel-1-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa. Der auf dem Abarth 500 basierende Abarth 695 Tributo Ferrari wird vom bewährten 1.4-Liter-T-JET-Vierzylinder angetrieben, dessen Leistung auf 132 kW (180 PS) gesteigert ist.

Das Turbo-Triebwerk ist mit einem automatisierten Getriebe (Manual Automated Transmission) kombiniert, das – fast wie in der Formel 1 – mittels Schaltwippen am Lenkrad betätigt wird. Fahrwerk und Bremsanlage des Abarth 695 Tributo Ferrari sind dem enormen fahrdynamischen Potenzial angepasst. So kommen an der Vorderachse Vierkolben-Bremssättel und innenbelüftete Scheiben von Brembo zum Einsatz, hinten sind gelochte Scheiben montiert. Die 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen im Ferrari Design tragen Hochleistungsreifen in der Dimension 205/40 ZR17. Ein weiteres Technik-Highlight ist die Auspuffanlage „Record Monza“ aus dem Zubehör-Programm von Abarth, die dank der Dual-Mode-Auslegung ab 3.000 Touren den Motorsound besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt. Ein optisch besonders stark auffallendes Merkmal sind die neuen Karosseriefarben Abu Dhabi Blue und Grigio Titanio, die zusätzlich zu den Ferrari-typischen Farben Rosso Corsa und Giallo Modena zur Verfügung stehen. Zur Serienausstattung gehören außerdem Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer, das aus Kohlefaser gefertigte Gehäuse der Außenspiegel und in Grigio Corsa gehaltene Karosseriedetails wie die vorderen Lufteinlässe oder auch die Felgen. Ebenfalls Serienstandard sind die mit Leder bezogenen Sportsitze „Abarth Corse by Sabelt“, die neben einem noch besseren Seitenhalt auch einen deutlichen Gewichtsvorteil (minus 10 kg) bieten. Auch das Lenkrad ist mit schwarzem Leder überzogen, Dekoreinlagen sorgen für farbliche Kontraste. Das Armaturenbrett ist mit klassischen Instrumenten von Jaeger bestückt.

Die hohe Sorgfalt für Details zeigt sich nicht zuletzt in den speziellen Pedalen im Racing-Look. Darüber hinaus ist jeder Abarth 500 Tributo Ferrari mit einer Plakette versehen, aus der die Produktionsnummer hervorgeht. Abarth 500C esseesse: 160 PS und adaptives Fahrwerk Der auf dem Auto-Salon in Genf gezeigte Abarth 500C esseesse fällt schon auf den ersten Blick durch die zweifarbige Karosserie auf. Die Kombination von Grigio Campovolo und Grigio Pista, getrennt durch einen dezenten weißen Streifen, betont die zwei Seelen des Cabrios – die betont sportlichen Fahrleistungen und das elegante Design. Mit den Komponenten des Performance-Kits esseesse, u. a. ein spezieller Luftfilter, wird die Leistung des 1.4-Liter-Turbomotors auf 117 kW (160 PS) bei 5.750 Touren angehoben. Im Betriebsmodus „Sport“, der mittels eines Schalters angewählt wird, steigt das maximale Drehmoment auf 230 Nm bei 3.000 min-1.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h und einem Sprintvermögen von 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bietet der kompakte Abarth so manchem Sportwagen Paroli. Der Abarth 500C esseesse erfüllt die Bedingungen der Emissionsnorm Euro 5 (CO2-Wert 151 g/km). Dafür, dass diese hohe Leistung sicher auf die Straße gebracht wird, sorgen neben der standfesten Bremsanlage und den für eine Tieferlegung sorgenden Fahrwerksfedern die speziellen Koni-Stoßdämpfer mit FSD-Konzept (Frequency Selectice Damping). Sie passen sich automatisch der Fahrsituation an, sorgen für optimale Straßenlage bei forciertem Tempo und stellen gleichzeitig hohen Komfort bei geringeren Geschwindigkeiten sicher. An der Vorderachse kommen gelochte und innenbelüftete Scheiben zum Einsatz, hinten sind gelochte Scheiben montiert.

Die spezifischen Leichtmetallfelgen (Dimension 7 x 17 Zoll, Reifenformat 205/40 ZR 17) stehen in Weiß und Titangrau zur Verfügung. Den letzten Schliff verpasst dem neuen Performance-Kit esseesse des Abarth 500C ein entsprechender Schriftzug für die Heckklappe.

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