Wölfe, minus 28 Grad, Schneeverwehungen - Fiat Panda 4x4 trotzt dem Winter am Nordkap

Autor: Stefan Kroppen

Volker Lapp ist von Extremtour zum nördlichsten Punkt Europas zurück 
Aufwendiger Allradantrieb bewährt sich unter schwierigsten Bedingungen

Das Nordkap ist im Sommer ein beliebtes und leicht erreichbares Reiseziel für Camper und Motorradfahrer. Wer im Winter zum nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes will, muss dagegen besonders hart im Nehmen sein.  Volker Lapp gehört ebenso in diese Kategorie wie der Fiat Panda 4x4. Der Outdoor-Spezialist aus dem hessischen Wächtersbach fuhr nicht nur mit dem kleinsten Serien-Allradfahrzeug der Welt zum Nordkap. Er verzichtete auf der insgesamt 7.450 Kilometer langen Extremtour durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland auch noch komplett auf Übernachtungen in Hotels.

Beeindrucken ließen sich Lapp und der Fiat Panda 4x4 von eisigen Temperaturen bis zu minus 28 Grad ebenso wenig wie von durchgehend vereisten Straßen oder meterhohen Schneeverwehungen, die eine Weiterfahrt manchmal nur unter Geleitschutz eines Schneepflugs ermöglichten. „Im skandinavischen Winter hat sich die serienmäßige Technik des Fiat Panda 4x4 mit Bravour geschlagen", berichtete Lapp. Der Allradantrieb mit zuschaltbarer Differenzialsperre ermöglichte Lapp nicht nur, mitten im tief verschneiten Wald einsame Schlafplätze mit großartiger Aussicht zu finden. Einmal half er sogar, einen vollwertigen Geländewagen aus einer Schneewehe zu ziehen.

Der spezielle Tankverschluss ohne Deckel und Schloss des Fiat Panda 4x4 fror auch jenseits von minus 25 Grad nicht ein - ganz im Gegensatz zu konventionellen Konstruktionen, wie Lapp mehrfach bei Nachbarn an der Tankstelle feststellen musste. Und die Kraftstoff-Vorheizung sorgte dafür, dass der 1.3-Liter-Turbodieselmotor nicht ein einziges Mal mit Problemen in der Spritzufuhr zu kämpfen hatte. Einzige Zugeständnisse an den skandinavischen Winter waren Spike-Reifen, eine Standheizung und eine zweite Batterie an Bord.

Zurück in Frankfurt wurden der Fiat Panda 4x4, Volker Lapp und die mitreisende Deutsch-Drahthaar-Hündin Duck von Martin Rada, dem Vorstandsvorsitzendem der Fiat Group Automobiles Germany AG, willkommen geheißen. „Dass der Fiat Panda 4x4 diese extreme Tour mit ihren außergewöhnlichen Belastungen ohne ein einziges technisches Problem bewältigt hat, zeugt von der Robustheit unseres kleinen Allradlers", sagte Rada. „Davon profitieren natürlich auch Kunden, die ihren Fiat Panda nicht ganz so extremen Belastungen aussetzen."

Zu den Höhepunkten der Reise zählten neben der grandiosen Fjord-Landschaft an der norwegischen Küste und den scheinbar unendlichen Wäldern Finnlands und Schwedens vor allem die Begegnungen mit Tieren. Lapp erhielt zum Frühstück Besuch von Elchen oder erlebte Auerhähne und Schneehühner aus nächster Nähe. Irgendwo in der schwedischen Einsamkeit beäugten sogar drei Wölfe neugierig den Fiat Panda 4x4. „Das Übernachten in der freien Natur hat mir eine Menge spannender Erlebnisse beschert", erzählte Lapp.

Während Jagdhündin Duck die niedrigen Temperaturen naturgemäß genauso locker wegsteckte wie der Fiat Panda 4x4, kam Volker Lapp nicht ganz ungeschoren davon. „Ich habe mir leichte Erfrierungen an vier Fingerkuppen zugezogen", berichtete er. „Aber das kenne ich schon, in ein paar Wochen hat sich das wieder erledigt."

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