4x4-Technologie von Fiat: nicht nur im Winter ein großer Spaß

Autor: Stefan Kroppen

4x4-Technologie von Fiat: nicht nur im Winter ein großer Spaß

Der neue Fiat 500X knüpft an eine Tradition an, die bis auf das Jahr 1951 zurückgeht: In diesem Jahr wurde mit dem Fiat Campagnola das erste Serienfahrzeug der Marke mit Allradantrieb vorgestellt. Eine Technologie, die Mitte der 80er Jahre dann im Kultmobil Fiat Panda 4x4 auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Heute haben sich die urigen Geländewagen von einst längst zu Sport Utility Vehicles (SUV) gewandelt, bei denen der Vierradantrieb auch keine Pflicht mehr ist. Dennoch hat der traktionsstarke Antrieb über alle Räder auch heute seine absolute Berechtigung - im professionellen Einsatz wie in der Freizeit-Nutzung. Hier sind sie zu Hause, die Allrad-Modelle der traditionsreichen italienischen Marke: Fiat 500X Cross, Fiat 500X Cross Plus, Fiat Panda Cross und Fiat Freemont AWD Cross.

Frankfurt, 18. Februar 2015

Den Anfang machte die „Fröhliche Landarbeiterin". Campagnola - was man ungefähr so übersetzen kann - nannte Fiat 1951 den ersten Personenwagen mit Vierradantrieb der Firmengeschichte. Das ursprünglich für das Militär entwickelte Modell machte sich aber auch als unverwüstliches Einsatzfahrzeug für Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz einen Namen - im namensgebenden Bereich Landwirtschaft blieb der Fiat Campagnola dagegen eine eher seltene Erscheinung.

Ganz anders der Fiat Panda 4x4, der 1983 mit zuschaltbarem Hinterradantrieb dem Konzept der „tollen Kiste" eine völlig neue Facette hinzufügte. Zumindest im Heimatland Italien gibt es noch heute wohl kaum einen Olivenbauer oder Winzer, in dessen Fuhrpark sich nicht irgendwann mindestens ein Fiat Panda 4x4 bewährte. Während die Produktion des Fiat Campagnola 1987 auslief, ist der Fiat Panda 4x4 inzwischen in der dritten Modellgeneration auf dem Markt. Insgesamt wurden seit 1983 mehr als 500.000 Exemplare verkauft. Aktuelles Topmodell ist der Fiat Panda Cross, der sich durch eine besonders markante Offroad-Optik vom dezenter auftretenden Fiat Panda 4x4 unterscheidet.

Als die urwüchsigen Geländewagen immer komfortabler wurden und sich zum Sport Utility Vehicle (SUV) wandelten, war Fiat mit dem Modell Sedici zur Stelle (ab 2006). Dies bedeutet aus dem Italienischen übersetzt zwar 16 und ist das Ergebnis der griffigen Allradformel 4x4. Aber den Fiat Sedici gab es auch in einer zweiten Version mit Kraftstoff sparendem Vorderradantrieb. Schließlich werden die wenigsten SUV ernsthaften Geländeeinsätzen unterzogen.

Dieselben Überlegungen liegen dem Modellangebot des Fiat 500X zugrunde. Auch bei diesem neuen Crossover haben Kunden die Wahl zwischen Vorderrad- und Vierradantrieb. Die gesteigerte Geländetauglichkeit ist dabei schon auf den ersten Blick zu erkennen. Elektronisch gesteuerter Vierradantrieb steht beim Fiat 500X im Offroad-Look auf Wunsch zur Verfügung. Zur Wahl stehen die beiden Ausstattungsversionen Fiat 500X Cross und Fiat 500X Cross Plus.

Aber auch in Segmenten, wo man nicht unbedingt damit rechnet, war und ist Fiat mit Vierradantrieb vertreten. Als 1992 der Fiat Tempra Station Wagon 4x4 Premiere feierte, waren vier angetriebene Räder bei einem Kombi jedenfalls noch eine Seltenheit. Ein Zentraldifferenzial mit integrierter Ferguson-Visco-Kupplung sorgt für die Verteilung der Antriebskraft auf die Vorder- und Hinterachse. Die Kardanwelle ist dreigeteilt, auf Tastendruck kann eine Differenzialsperre zugeschaltet werden. Schon drei Jahre zuvor präsentierte die italienische Marke den ersten Transporter mit Vierradantrieb, den Fiat Ducato 4x4. Mit dem Fiat Freemont AWD (ab 2011) hielt die bei kritischen Straßenverhältnissen deutlich höhere Sicherheitsreserven bietende 4x4-Technologie Einzug bei den Familien-Vans der italienischen Marke. Als Topmodell bringt der Fiat Freemont Cross außerdem eine besonders umfangreiche Serienausstattung und eine betont kraftvolle Optik mit.

Eine Sonderstellung nimmt der stärkste jemals gebaute Allrad-Pkw der Marke Fiat ein. Speziell für den Einsatz im Rallyesport entwickelten die Ingenieure der Motorsportdivision Abarth eine sogenannte Super-2000-Variante des Fiat Grande Punto. Der durch bauchige Kotflügelverbreiterungen und einen Dachspoiler auffallende Renner wird von einem über 200 kW (270 PS) starken Zweiliter-Saugmotor angetrieben.

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