Fiat Konzern erzielt Spitzenrankings bei Nachhaltigkeitsindizes

Autor: Stefan Kroppen

Dow Jones Sustainability World und Dow Jones Sustainability Europe Der Konzern Fiat S.p.A. wurde im zweiten Jahr in Folge als führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit gewürdigt und ist erneut in die Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability (DJSI) World und Dow Jones Sustainability Europe aufgenommen worden.

Fiat S.p.A. erhält eine Punktzahl von 93/100 gegenüber einer durchschnittlichen Bewertung von 70/100, die insgesamt von den Unternehmen der Automobilbranche erreicht wird, die von der auf "Sustainability Investing" spezialisierten Gesellschaft SAM analysiert wurden.

Der DJSI World und der DJSI Europe sind die renommiertesten Börsenindizes, in die ausschließlich Gesellschaften aufgenommen werden, deren Unternehmensführung nach den Kriterien der Nachhaltigkeit zu den Besten gehört. Zugelassen sind nur Unternehmen, die unter wirtschaftlichen wie auch unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten eine führende Position einnehmen. Die Anzahl der für das Jahr 2010/11 im Automobilbereich des DJSI World zugelassenen Unternehmen hat sich deutlich verringert: neben Fiat sind nur noch BMW und Volkswagen vertreten.

Sergio Marchionne, Vorstandsvorsitzender des Fiat-Konzerns, erklärt dazu: "Bei Fiat sind wir tagtäglich um das richtige Gleichgewicht zwischen ökonomischen Notwendigkeiten, ökologischer Rücksichtnahme und sozialer Aspekte bemüht, um auf diese Weise etwas Großes, Besseres und Dauerhaftes für alle Stakeholder zu schaffen. Die erneute Aufnahme von Fiat in die Dow Jones-Nachhaltigkeitsindizes stellt eine große Auszeichnung dar, die für uns Ansporn ist, mit unserer Arbeit fortzufahren, um immer besser zu werden und unsere Standards aufrecht zu erhalten".

Im Laufe des Jahres 2009 erzielte der Konzern wichtige Ergebnisse: Das Unternehmen wurde sowohl als Konzern wie auch als Marke Fiat zum umweltfreundlichsten Autohersteller in Europa gekürt und hat sich dank der niedrigsten durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner Pkw-Flotte eine führende Stellung unter den wichtigsten europäischen Autoherstellern gesichert (Quelle: Jato Dynamics).

Mit dem MultiAir-System für Benzinmotoren und dem Multijet II-System für Dieselmotoren hat sich Fiat Powertrain Technologies in der Welt der Motoren erneut als Bezugsgröße für innovative Technologien zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung erwiesen. Das Engagement in diese Richtung wurde 2010 mit der Einführung des Zweizylindermotors TwinAir fortgesetzt, der eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent gegenüber einem Motor mit gleicher Leistung aufweist.

Seit 2009 erfüllt die gesamte Fahrzeugpalette der mittelschweren und schweren Nutzfahrzeuge von Iveco die EEV-Norm (Enhanced Environmentally-friendly Vehicles), die strengste europäischen Abgasvorschrift.

CNH, die Sparte für Land- und Baumaschinen, hat mit dem "ABS SuperSteerTM" ein System entwickelt, das sowohl die Wendigkeit des Fahrzeugs, als auch in erheblichem Maße die Sicherheit selbst bei extremen Einsatzbedingungen verbessert und erstmals bei Traktoren zum Einsatz kommt. Magneti Marelli hat sich durch die Entwicklung bedeutender und insbesondere für die Infomobilität bestimmter Technologien im Telematikbereich erneut als führendes Unternehmen auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität behauptet. Das Fiat-Forschungszentrum (Centro Ricerche Fiat) ist im Rahmen internationaler Forschungsprojekte und -plattformen weiterhin intensiv als Zentrum der technischen Entwicklungen in der Fiat Group tätig und stellte im Laufe des Jahres 29 neue Patentanträge.

Gleichzeitig wurden die Anstrengungen fortgesetzt, deren Ziel die Verringerung der Auswirkungen des Produktionsprozesses auf die Umwelt ist. So haben die Werke der Fiat Group Automobiles weltweit ihre CO2-Emissionen pro gebautem Fahrzeug gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent und den Wasserverbrauch pro hergestelltem Fahrzeug um 9,7 Prozent verringert.

Trotz der internationalen Wirtschaftskrise im Jahr 2009 hat der Fiat Konzern sein soziales Engagement für die Mitarbeiter weiter ausgebaut und es wurde weiter in die Verbesserung der Sicherheit und Arbeitsbedingungen in den Betrieben investiert. Dadurch konnten sowohl die Häufigkeit wie auch die Schwere von Arbeitsunfällen gegenüber den Vorjahren weiter verringert werden.

Das Konzept der Nachhaltigkeit endet jedoch nicht an den Werkstoren der Fiat Gruppe. Im Jahresverlauf wurden die Zulieferunternehmen der Gruppe im Hinblick auf ein größeres Verantwortungsbewusstsein sensibilisiert. Dazu führte der Konzern flankierende Nachhaltigkeitsleitlinien ein und nahm eine Bewertung der Umsetzung vor.

Fiat hat darüber hinaus sein Engagement zu Gunsten der Kommunen verstärkt, in denen das Unternehmen ansässig ist, und 21,8 Millionen Euro (+ 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr) zur Förderung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Belange der Gemeinden bereit gestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://sostenibilita.fiatgroup.com

Auswahlkriterien

Die Auswahlkriterien für den DJSI berücksichtigen eine Reihe von Indikatoren den drei Bereichen Wirtschaftlich, Ökologisch und Sozial.

Bei den wirtschaftlichen Aspekten werden Corporate Governance, Risikomanagement, Verhaltenskodex, Markenmanagement und Innovationsmanagement analysiert. Die Analyse der ökologischen Aspekte umfasst Umwelt-Reporting, Umweltpolitik und das Umwelt-Managementsystem, verantwortungsbewusstes Produktmanagement, Strategien gegen den Klimawandel und für Emissionsreduzierung und Energieeffizienz. Bei den sozialen Aspekten finden die Entwicklung und Führung von Humankapital, das Engagement für die Gemeinden, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Lieferantenmanagement und Stakeholder Engagement eine Berücksichtigung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sustainability-indexes.com/

Frankfurt, im September 2010

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